Künstlerinnengruppe Berlin-Brandenburg (KGBB)

Ausstellung ZWISCHEN UNS | 01.07.2019-31.07.2019

Ausstellung im Informations- Kommunikations- und Medienzentrum
Platz der Deutschen Einheit 1, 03046 Cottbus

Künstlerinnengruppe Berlin-Brandenburg 
Toni Frei
Christine Geiszler
Inna Perkas
Ilka Schneider
Kerrin Voges

Die Künstlerinnengruppe Berlin-Brandenburg (KGBB) besteht aus fünf sehr unterschiedlich arbeitenden  Künstlerinnen. Der Zusammenschluss zu einer Gruppe beruht u.a. auf der Idee, sich diese Vielfalt zunutze zu machen und sich gegenseitig Impulse für die künstlerische Arbeit zu geben, die aus dieser Unterschiedlichkeit heraus entstehen. Der gemeinsame rote Faden ist die Auseinandersetzung mit dem Leben, dem menschlichen und dem planetaren. Das Ausstellungskonzept macht die Idee der Begegnung sichtbar und stellt Dialoge zwischen den unterschiedlichen Bildern her, die auf den ersten, flüchtigen Blick unvereinbar zu sein scheinen. Der Ausstellungstitel „Zwischen uns“ deutet auf diese unsichtbare, dialogische Schwingung zwischen den Werken hin. Die Erarbeitung des Ausstellungskonzeptes intensivierte die Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen künstlerischen Positionen innerhalb der Gruppe und führte zu überraschenden Erkenntnissen, wie eine Kommunikation über die Bildsprache erfolgt, und ohne mündliche oder schriftliche Sprache auskommt. Integration im künstlerischen Kontext der Gruppe bedeutet nicht, sich auf einen Stil zu einigen, sondern jede Position gleichberechtigt nebeneinander stehen zu lassen, die verbindenen Elemente zu erkennen, aber gleichzeitig die Unterschiedlichkeit wertzuschätzen. So trifft Gegenständlichkeit auf Abstraktion, Malerei auf Zeichnung.

Die Peripherie ist das neue Zentrum

Unter diesem Motto unterstütze ich Kunstausstellungen auf dem Land.

image001Eröffnung des kunstsommer hoher fläming 2019 in BRÜCK

Wir laden Sie herzlich ein zur Eröffnungsfeier des kunstsommer hoher fläming,
am 04. Mai 2019, um 15 Uhr ein.  Als Veranstalter des Kunstsommers hoher Fläming agiert seit vielen Jahren das Naturparkzentrum Raben.

Kunst ermöglicht eine gesellschaftliche Teilhabe und bezieht Themen des Umweltschutzes ein, nimmt Stellung. „Kunst ist ein notwendiges Korrektiv in
jeder Gesellschaft. Kunst als Reflektionsraum. Nicht zielgerichtetes Denken
fördert diesen. Neues kann gedacht werden.“, so Frau Fotini Mavromati,
Kunstbeauftragte des Umwelt Bundesamtes.

Das Thema der diesjährigen Ausstellung zum kunstsommer hoher fläming 2019,
steht hier in Brück unter dem Thema: KUNST – NATUR – UMWELT. Wir haben
Künstler der Akademie für Malerei Berlin eingeladen und Künstler aus der
Region. Diese Gemeinschaftsausstellung mit 7 Künstlerinnen und  Künstlern,
aus drei Nationen, zeigen ihre Werke in dem Ausstellungszeitraum 05. Mai
bis 03. Oktober 2019. Das Begleitprogramm geben, wird von den Künstlern
gestaltet.

Programm zur Eröffnung am 04. Mai 2019 (planungsstand 08.04.2019 –
angefragt)

15:00 Uhr           Grußwort von Martin Gorholt, Chef der Staatskanzlei (zugesagt)
15:10 Uhr           Günther Baaske, Minister für Bildung, Jugend und Sport (angefragt)
15:15 Uhr           Matthias Schimanowski, Bürgermeister der Stadt Brück (zugesagt)
15:20 Uhr           Ute Wöllmann, Leiterin der Akademie für Malerei Berlin (angefragt)
15:30 Uhr           Fotini Mavromati, Kunstbeauftragte des Umweltbundesamtes (angefragt)
15:40 Uhr           Stefan Ratering, GF Naturparkverein Fläming e.V. (zugesagt)
15:45 Uhr           Ricarda Müller, Leiterin „Alte Brücker Post“ , 1.
Vorsitzende Mensch SEIN e.V. (zugesagt)

KünstlerInnen:

Yury Shipulin, russischer Künstler, befasst sich seit langem mit Bienen. Er
stellt Bienenfässer aus die eine natürliche Wohnstätte für das Volk der
Bienen bietet. Was das mit seiner Kunst zu tun hat erfahren die Besucher.

Helga Holz, die maßgeblich die Kunstentwicklung im Fläming beeinflusste, als
Stichwort Kunstwanderweg, malt selbst seit mehreren Jahren und fotografiert.
Bild und- Klangreise durch die Fläminglandschaft geben ein besonderes
Erlebnis.

Christine Geiszler, ihre Zeichnungen sind minimalistisch und konzeptuell.
Sie entwickelt mit dem Bleistift Flächen, die eine gewebeartige Struktur
haben und der Natur entspringen könnten. Sie werden mit Oberflächen
assoziiert, die aus der Natur stammen, z.B. Holzmaserungen, fließende
Gewässer, Gras o.ä.

Christiane Cicéron,  ihre Bilder ziehen ihre Kraft aus der Emotionalität.
Bei aller Kraft zeigt
Cicéron bei Ihren Landschaftsbildern beispielsweise jedoch auch eine große
Sensibilität für das Atmosphärische.

Sarah Schultz, setzt sich malerisch mit ihrer unmittelbaren Umgebung und
ihrem Alltag in der Bildungslandschaft im Fläming auseinander.

Jörg Schönrock, Geselle im Glaserhandwerk, Diplom in Musik. Seit 2015
Student an der Akademie für Malerei Berlin. 2017 Cover-Illustrationen für
„Open Stings“. Die öffentliche Präsentation zur Aufnahme ins Masterstudium
Akademie für Malerei war 2018. Danach Gruppenausstellung der USk-Potsdam
»Telegrafenberg im Skizzenbuch« in der Bibliothek auf dem Telegrafenberg.

Bernd Nimmergut, stellt mit Vorliebe mittelalterliche und gotische Motive
dar. Seine Figuren stellt er in landschaftlich mystische oder
architektonisch-urbane Kontexte. Der Humor des Künstlers offenbart sich in
seinen Strichzeichnungen und Cartoons.

Vernissage: 4. Mai 2019 15:00 Uhr
Ausstellung: 5. Mai 2019 – 3. Oktober 2019
Kunst & Kuchen zu den Künstler-Sonntagen 14:00-17:00 Uhr
Di-Sa. nach Absprache

Künstlerinnengruppe Berlin-Brandenburg (KGBB)

IMG_0749In der Ausstellung BEGEGNUNG haben die fünf Künstlerinnen ihre Werke zu Paaren arrangiert, die über ihre Bildsprache miteinander in den Dialog treten. Dieses Vorhaben ist nicht trivial. Fünf verschiedene künstlerische Positionen treten sich gegenüber: Figurative Malerei tritt gegen kalligrafische Malerei in Schwarz-Weiß an. Ungegenständliche Materie von Papiercollagen trifft auf flüchtig gemaltes Liebespaar. Tief schwarze organische Farbformen begegnen leichten, fast unsichtbaren Zeichnungen. Figurative Ölmalerei begegnet abstrakter, grauer Bleistiftfläche. Diese scheinbare Fremdheit der Arbeiten führt bei den Paar-Konstellationen entgegen der Erwartungen nicht zu einer Sprachlosigkeit. Ähnlich einer zufälligen Begegnung mit einem Fremden im Fahrstuhl „mustern“ sich die jeweiligen Werke und beginnen ein vorsichtiges Gespräch. Lauschen Sie!

Opening Sonntag, 02. Dezember 2018 15.00 Uhr
Ausstellung Vom 05.12. bis 22. Dezember 2018

Galerie MAINOEUVRE
Meraner Straße 10 | 10825 Berlin
Mi-Fr 17-20 Uhr | Sa 12-18 Uhr

Künstlerinnengruppe Berlin-Brandenburg 
Toni Frei
Christine Geiszler
Inna Perkas
Ilka Schneider
Kerrin Voges

Studio Show @Atelier Toni Frei

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Christine Geiszler und Toni Frei stellen im Atelier Toni Frei aus.

Samstag 03.11.2018 14-20 Uhr
Sonntag 04.11.2018 12-18 Uhr

Atelier Toni Frei
Nymphenburger Strasse 10
Berlin-Schöneberg

Dafür habe ich einige meiner Bleistift-Zeichnungen ausgewählt. Toni Frei zeigt ihre vielfältigen Porträts und Figurendarstellungen in verschiedenen Medien. Unsere Arbeiten verbindet eine grafische Bildsprache.

Studio Show @Atelier Chi

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Untitled, pencil on paper, 100×70 cm, 2018

Christine Geiszler und Chi-Hyon Choe stellen im Atelier Chi aus.

Samstag 13.10.2018 15-21 Uhr
Sonntag 14.10.2018 13-19 Uhr

Atelier Chi-Hyon Choe
Bundesplatz 17
10715 Berlin

Christine Geiszler zeigt ihre rätselhaften Zeichnungen. Der Betrachter wird eingeladen, über die Formen und ihre innewohnende Geschichte zu spekulieren. Der sinnliche Reiz ihrer Arbeiten besteht in der puristischen Eigenschaft der Bleistiftzeichnung.

Chi-Hyon Choe präsentiert ihre großformatigen abstrakten Acrylbilder. Es erwartet Sie eine atmosphärisch über zahllose übereinander gelegte Schichten verdichtete Malerei mit viel Gefühl für Farbe, die Landschaftseindrücke verarbeitet, aber keine Landschaftsmalerei sein will.

Öffentliche Präsentation

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GREYISTAN

Ausstellung und Vortrag

21. September 2018 | 20 Uhr
Akademie für Malerei Berlin
Hardenbergstrasse 9, 10623 Berlin

„Christine Geiszler nennt ihre neusten Arbeiten aus dem Hauptstudium PENCIL PAINTINGS. Dieses Wort umreißt ihre Arbeiten sehr gut. Sie sind ausschließlich mit dem Bleistift gearbeitet. Strich um Strich, in fast meditativer Haltung, aufgebracht, verdichten sich dieses Bleistiftlinien zu Flächen, die in sich changieren. Eigentlich von seiner Machart Zeichnung fragt das Ergebnis dennoch danach, wo und wann eigentlich Malerei beginnt. In ihrem Vortrag spürt Christine Geiszler Definitionen von Zeichnung auf und führt uns sehr anschaulich die Bandbreite an Möglichkeiten die in einem Bleistift stecken vor Augen.“

Ute Wöllmann – Leiterin der Akademie für Malerei Berlin

Anonyme Zeichner

csm_fb_de_01_753f77523dGalerie im Körnerpark, Schierker Str. 8, 12051 Berlin

14. Juli – 19. September 2018
Vernissage: Freitag, 13. Juli 2018, 18 Uhr

Die neue Ausgabe von Anonyme Zeichner lädt wieder dazu ein, sich mit den Urelementen der Zeichnung – Linie, Sujet, Farbgebung, Papierbeschaffenheit und Technik zu beschäftigen. Das von der Berliner Künstlerin Anke Becker 2006 ins Leben gerufene Projekt zeigt jeweils 600 Zeichnungen internationaler Künstlerinnen und Künstler. So wurden in diesem Format, welches sich als eine Hommage an die Vielfältigkeit des Mediums Zeichnung versteht, bisher bereits über 9.000 Arbeiten gezeigt. Die Zeichnungen kommen durch einen Open Call zusammen, werden durch die Künstlerin zu einem kollektiven Gesamtkunstwerk zusammengefügt und anonym, also ohne Nennung von Urheberschaft und Titel, präsentiert. Dies wirft bei den Betrachtenden Fragen nach dem Urteil über und dem Wert von Kunst auf. Wie verändert sich das eigene Urteil, wenn man, unbeeinflusst von der Autorschaft, über ein Kunstwerk urteilt? Woran lässt sich die Qualität einer Zeichnung festmachen? Wo ist die Grenze zwischen Kunst und Nicht-Kunst? Was ist die Identität des Zeichners? Die Anonymität der Zeichner*innen kann nur durch einen Kauf zum symbolischen Einheitspreis von 200 € aufgehoben werden.

taz-Artikel 12.07.2018